Regulierung vom binären Optionsmarkt

Die Regulierung von exotischen Optionen

Alle Menschen, die auf der Börse spielen, haben mit Sicherheit den Begriff “binäre Option” gehört. Nicht alle wissen jedoch, was sie eigentlich sind. Das ist jedoch ein großer Fehler – obwohl sie mit großem Risiko verbunden sind, können sie auch sehr hilfreich sein. Aus diesem Grund soll jeder Börsenspieler diesen Begriff gründlich lernen oder sich auf Webseiten wie Nachgefragt selbst informieren.
Was sind sie also? Eigentlich sind sie ein Wettenspiel.

Bei diesen Optionen gibt es nur zwei Ergebnisse – entweder gewinnt man oder verliert. Anders als bei Aktien gibt es keine Werterhöhungen oder -minderungen. Man kann auf viele Sachen “wetten” , jedoch in der Regel sind es Aktienkurse oder Währung. Zum bespiel – “wird der Kurs dieser Aktie heute um 2 Prozent steigen?” Wenn die festgelegte Bedingung eintritt, kriegt man die vorher festgelegte Summe. Sonst verliert man alles, was man investiert hat. Die Klarheit dieser Optionen hat zu großer Popularität geführt.

wettenEinfach nur Wetten an der Börse?!

Binäre Optionen sind also einer Wette sehr ähnlich. Obwohl sie mehr vorhersehbar sind, sind sie jedoch mit großes Risiko verbunden. Trotzdem sind sie sehr beliebt und viele Menschen, auch “einfache Bürger”, die mit Finanzwesen nicht viel zu tun haben, benutzen sie.
Aus diesem Grund können sie nicht ohne Überwachung geführt werden. Sonst gäbe es die Gefahr der Betrüge und anderen Arten der Gaunerei.
Auf dem Markt gibt es zwei Arten von Broker, die binäre Optionen anbieten – “lizenzierte” und alle andere. “Lizenzierter” Broker hat eine entsprechende Erlaubnis von dem Staat gekriegt und ist aus diesem Grund als “vertrauenswert” bezeichnet.
Was bedeutet es jedoch? In Deutschland ist der Handel mit binären Optionen durch BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – kontrolliert. Diese Behörde mit dem Sitz in Frankfurt in Bonn kontrolliert eigentlich ganzes Finanzwesen in Deutschland.

Auch Banken werden durch sie untersucht. Zu beachten ist aber, dass diese Behörde nur Unternehmen mit dem Sitz in Deutschland nachprüfen kann. Das ist relativ problematisch, weil viele Broker und vielen anderen Unternehmen ihren Sitz im Ausland haben. Vor allem ist Republik Zypern sehr beliebt. Der Grund ist einfach – dort zahlt man relativ kleine Steuern. Man muss also keine Sorgen haben – Sitz in Zypern bedeutet nicht, dass es sich um Betrüger handelt.
Republik Zypern ist ein Mitglied der Europäischen Union, unterliegt also auch dem europäischen Recht. Das ist für das Handeln mit binären Optionen sehr wichtig, weil es durch eine europäische Richtlinie reguliert ist. Das bedeutet, dass alle Unternehmen, die dort registriert sind, gleiche Mindestanforderungen erfüllen müssen. Die am Zypern zugelassenen Broker sind also genauso “vertrauenswert”, wie diese in Deutschland registriert.

Finanzaufsicht und Behörden noch verunsichert

Die Finanzbehörden untersuchen unterschiedliche Sachen, bevor eine Lizenz erteilt wird. Die wichtigste ist jedoch die Finanzwürdigkeit. Der Broker muss also nachweißen, dass er genug Geld hat, um die eventuellen Gewinne auszuzahlen. Es wird auch natürlich nachgeprüft, ob er in der Vergangenheit irgendwelche Finanzstraftaten begangen hat usw.
Diese Prüfung ist aufgrund der Gefährlichkeit der binären Optionen relativ genau, man kann also davon ausgehen, dass ein lizenzierter Broker tatsächlich vertraut werden kann.
Man muss jedoch trotzdem sehr aufpassen. Egal wie vertrauenswert ein Broker ist, binäre Optionen sind sehr gefährlich. Man kann alles, wirklich alles verlieren. Es gibt keine Rettungschancen oder Möglichkeit, die Schäden zu mindern.
Man muss auch die Broker sehr aufpassen – der Handel mit binären Optionen ist auch ohne jegliche Lizenzen möglich, jedermann kann also ein attraktives Angebot anbieten. Man soll in solchen Fällen zwei Mal nachdenken, weil es sich um einen Betrüger handeln kann.

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